No applause, no life, no pain. Teaser Image

No applause, no life, no pain.

Claudia Larcher

25.09.26 -
Jänner 27

„No applause. no life. no pain.” entfaltet ein Panorama der Transformation. Des Verschwindens der Arten, des Verschiebens kollektiver Kulturräume sowie der Verflüchtigung gemeinsamer Wahrnehmung. Claudia Larcher verknüpft dabei ökologische Trauernarrative mit Fragen nach der Zukunft von Kino und Bildproduktion im Zeitalter generativer KI. Daraus entsteht eine zeitgenössische, posthumanistische Vanitas-Perspektive, in der Bilder, Körper und Umwelt als verletzliche Gefüge erscheinen, die von Verlust, Wandel und Fürsorge erzählen.

Im Zentrum stehen drei Werkgruppen – Extinction Story, Still Life 3000 und The End. Zusammen bilden die Arbeiten ein Narrativ über Wandel, Trauerarbeit und Verantwortung und fragen, wie wir als Gesellschaft Technologien jenseits der Logik von Beschleunigung, Besitz und (Selbst)optimierung entwickeln und nutzen wollen. Die Ausstellung macht erfahrbar, dass im Erkennen von Lücken, Irrtümern und Fehlfunktionen ein produktives Potenzial liegt, ein Raum des Innehaltens, des Neuausrichtens und der Resonanz. „No applause. no life. no pain.” ist damit weder dystopisch noch resigniert. Die Ausstellung eröffnet einen kritischen und zugleich poetischen Raum für die Neuverhandlung menschlicher (Macht) apparate.

Kuratorin: Eva Fischer


Öffnungszeiten
Di-So, Fei 10:00 – 18:00
Termine
Eröffnung Do, 24.09.26, 19:00