Die Welt ist papieren
Christoph Luger
Sa, 31.10.26
Der aus Bregenz stammende, in Wien lebende Maler Christoph Luger, Otto-Mauer-Preisträger 1990, zeigt im Kubin-Haus Papierarbeiten, die teils als Installation frei im Raum, teils als Bilder an der Wand hängen.
Luger wurde zunächst mit großformatigen abstrakten Tuschebildern bekannt, heute präsentiert sich sein Werk, das sich an den Strukturen mittelalterlicher Wandbilder orientiert und der gegenstandslosen Malerei verpflichtet bleibt, zunehmend farbbestimmt. Neben Leimfarben ist Papier das bestimmende Element, das als Malgrund erst gestaltet werden muss, um zum Bildträger werden zu können. Wie in der asiatischen Tradition ist der Maler gleichzeitig Papierkünstler.
Neben großformatigen Papierarbeiten stellt Luger auch seinen „Winterreise“-Zyklus aus, eine Serie kleiner Tuschearbeiten, zu denen in der EDITION LANDSTRICH eine Publikation unter dem Titel „Eine Art Winterreise“ erscheint; beigegeben ist ein Text Gerhard Zeillingers, der sowohl auf Lugers Arbeiten wie auf den von Schubert vertonten Liederzyklus von Wilhelm Müller Bezug nimmt.
veranstaltet vom Kulturverein Landstrich
| geöffnet von | 11.04. – 31.10.26 |
| Di-Fr | 14:00 – 17:00 |
| Sa, So, Fei | 13:00 – 18:00 |
Abbildung:
Ausschnitt aus Christoph Luger, Ohne Titel, 225 x 140 cm. © Bildrecht Wien 2026