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Bauern­krieg 1626

Zwischen Geschichte und Fiktion

09.05.26
07.01.27
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Das Jahr 1626 steht geradezu sympto­matisch für jenen rasanten Wandel, in dem sich Europa Anfang des 17. Jahr­hunderts befand. Die Ausstellung zeigt ebendiese Vor- und Kontext­bedingungen, die zum bewaffneten Auf­stand im Land ob der Enns führen sollten. Sie bietet Einblick in die von multiplen Krisen geprägten Lebens­welten der Bevölkerung und folgt den anfänglichen Erfolgen der Auf­ständischen im Mai 1626 über die letztlich scheiternde Belagerung des Linzer Schlosses bis hin zu ihren verheerenden Niederlagen im November des Jahres. Den sechs Monaten des bewaffneten Aufstandes folgten 400 Jahre der Geschichte und Geschichts­schreibung. In dieser Zeit wurden die Ereignisse des Aufstandes vor dem Hinter­grund wechselnder Interessen stets neu gedeutet und zum Gegen­stand politischer Instrument­alisierung gemacht. Aus der Perspektive einer Gesellschaft des 21. Jahr­hunderts thematisiert die Ausstellung diesen Prozess des Erinnerns und Gedenkens über vier Jahr­hunderte hinweg und fragt danach, wie dieser die Erzählung des Ober­österreichischen Bauern­kriegs bis heute prägt.

Kuratiert von Konstantin Ferihumer

 

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Öffnungszeiten
Di-So, Fei 10:00 – 18:00
Eröffnung Fr, 08.05.26, 17:00