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Ohne Titel

Alois Riedl

09.10.25
08.02.26
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Zwischen Abstraktion und Gegenstand

Die Ausstellung Alois Riedl. Ohne Titel basiert auf einem minimalistischen Konzept, das sowohl Riedls Arbeiten als auch seine Kommentare zu Entstehung, Inspiration und Technik betrifft. Der 1935 in St. Marienkirchen bei Schärding geborene Künstler klammert in seinem Schaffen naturalistische Darstellungen, bedeutungsträchtige Bildtitel oder verspielte Farbakkorde aus. Die ausgestellten Arbeiten stehen exemplarisch für seine individuelle Formensprache, die sich zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion bewegt. Einfache Möbelstücke können ihm hier als Inspirationsquelle dienen.

Harmonie aus Strichen und Formen

Den Schwerpunkt der Ausstellung bildet eine Werkserie aus den Jahren 1975–1985, die sich auf seine emotionale, expressive Ausdrucksfähigkeit konzentriert. Dazu gehören großformatige Triptychen, die die nüchternen, weißen Wände des Ausstellungsraumes strukturieren. Riedl unterscheidet bei den dreiteiligen Gemälden nicht zwischen Hauptteil und Seitenflügel, wie es etwa bei gotischen Flügelaltären üblich ist. Jedes der drei Bildelemente hat in der Regel dasselbe Format und trägt zur Ausgewogenheit des Gesamtbildes bei. Die großformatigen Werke stehen einer Ansammlung von Kleinformaten gegenüber, die gleichermaßen von Riedls unverwechselbarem Stil zeugen. Die wichtigste Grundlage in Riedls Gesamtwerk sind sein Empfinden und Talent, das Wesentliche zu erkennen. Riedl gelingt es, aus wenigen Strichen und Formen Bilder entstehen zu lassen, die harmonisch und tiefgründig wirken.

Kuratiert von Inga Kleinknecht


Öffnungszeiten
Di-So, Fei 10:00 – 18:00
Eröffnung Mi, 08.10.25, 19:00

Anmeldung zur Eröffnung mit dem Kennwort ALOIS RIEDL bis 06.10.25 unter: anmeldung@ooelkg.at.

Führungen

Katalog

Mit Vorwort von Alfred Weidinger und Texte von Martin Hochleitner, Gerda Ridler und Inga Kleinknecht

jetzt erhältlich

Vermittlungsangebote

für Schulen finden sie hier: Schulprogramm

Logo Klima Energie Fonds

Die Ausstellung findet in den WHITE CUBES statt. Dieses Projekt wird u.a. aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert.